Das Black-Scholes-Modell (BSM) in mildem Licht

Hier werden Fachleute aus der Wissenschaft herzlich zur kritischen Betrachtung und ggf. Kommentierung zu einer Vielzahl von Artikeln in Wikipedia aufgerufen - z. B. zum BSM Diskussionspunkt: "Trotz der berechtigten Kritik...":

Die Anwendung des Black-Scholes-Modells auf reale Börsensituationen ist mathematisch unzulässsig, weil

Am Markt erzielte vs Faire Werte

Junge oder Mädchen?

Will man das Geschlecht von 100 Neugeborenen ohne Ultraschall vorhersagen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50 zu 50. Aktuellen Statistiken zufolge bei Mädchen etwas über 50, bei Jungs darunter.

Ähnlich sieht es aus, wenn man seit 1987 jede Woche eine Call-Option auf den DAX erworben hätte: 24 Jahre lang – also in über 1200  Wochen - eine Option zum Wochenschlußkurs  - „at-the-money“ - zum sogenannten fairen Wert nach der Black-Scholes-Formel erworben und nach einem halben Jahr bei Fälligkeit ausgeübt hätte...

The Danger of Banking Institutions

Thomas Jefferson said in 1802:
"I believe that banking institutions are more dangerous to our liberties than standing armies.  If the American people ever allow  private banks to control the
issue of their currency, first by inflation, then by deflation, the banks and corporations that will grow up around the banks will deprive the people of all property - until their children wake-up homeless on the continent their fathers conquered".
Auf  deutsch

creatio ex nihilo

"Das Leben kommt von Weitem her - Das Meer als Ursprung des Lebens..." Vom Tohuwabohu bis zu unseren globalen Finanzmärkten, creatio ex nihilo (Design aus dem Nichts) eine Umschreibung moderner Finanzprodukte. Neue Quellen zum Derivate-Spuk:
Ein Mitglied aus "Soros's Secret Team*" und Black u. Scholes-Modell Kritiker, ist Perry Mehrling, Barnard College, Columbia University NY: "Understanding Fisher Black".

Black war Mit-Entdecker der berüchtigten Black-Scholes-Formel für Optionen, die 1973 - nach 30 Jahren - wieder zur Freigabe von Finanz-Derivaten an der Chicagoer Börse führte. An der Formel war auch Robert C. Merton beteiligt ...

Demütigung des Bundestags – Sieg der Lobby

Das Gesetz „gegen" ungedeckte Leerverkäufe - Bundestag Drucksache 17/1952

8.6.2010 - ist eher eins dafür. Der Begriff "ungedeckte Leerverkäufe" ist verwirrend: "Leer" heißt ja schon, daß man nicht hat, was man verkauft, daß der Verkauf also "ungedeckt" ist.
  • das Gesetz läßt weiter Festpreisgeschäfte zu...

Reden Medien den Euro kaputt? Wer steuert das?

Die sogenannte Eurokrise ist eine Schuldenkrise!

In dem nicht beschlossenen Vertrag über eine Verfassung für Europa 2003 war der Euro bei den „Symbolen der Union" aufgeführt. Das wäre anmaßend gewesen und hätte der „EU-Devise" – „In Vielfalt geeint" – widersprochen . Auch die Hypothese unserer Kanzlerin – „scheitert der Euro, zerbricht die EU" – ist zu hinterfragen. Das wäre ja furchtbar.


Ist der Euro überbewertet oder gar bedroht?

1992 war das Pfund wohl überbewertet. Die Unterstützung durch die britische Notenbank reichte nicht mehr aus, um im EWS Verbund zu bleiben. Die Verbündeten konnten sich nicht auf eine Unterstützung einigen. Manche Länder sahen es aus optischen Gründen lieber, dass die DMark aufgewertet würde.

Solange der Euro um 1,35 dümpelt, ist er eher überbewertet. Könnte ihn eine Attacke von „Heuschrecken" zu Fall bringen?